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Also, ich würde sagen, dass bis auf einige Ergänzungen oder so, die mit der Zeit ja auf jeden Fall kommen werden diese Seite hier endlich sowas wie fertig ist!

 

 

Also Leute...Ich erzähl hier mal was über meinen Amerikaaufenthalt bzw. auch wie ich dazu gekommen bin!

 Nagut...also...Von ganz Anfang an!


Wie bin ich dazu gekommen so ein Austauschjahr machen zu wollen?

Hm...keine Ahnung...war irgendwann mal irgendeine Idee von mir...hat sich dann halt festgebissen...

Dann meinte ich letztes Jahr kurz vor den Sommerferein mal in der Schule zu welchen, die sich gerade über das Thema „Schüleraustausch in der 11. Klasse“ unterhalten haben, dass ich das eigentlich auch gerne machen würde und dass ich mir in der nächsten Zeit irgendwann mal Prospekte von verschiedenen Organisationen zuschicken lassen wollte...

Daraufhin bekam ich dann son bisschen zickige Antworten wie z.B. „Das kannst du vergessen, da kriegst du keinen Platz mehr!“ oder „Bist du bescheuert, das ist doch schon viel zu spät...da hätteste dich ma eher drum kümmern müssen!“.

Naja...ich habs dennoch gemacht...allerdings war bei den meisten Organisationen der erste Bewerbungsschluss schon vorbei...wie vorher erfahren...aber jede Organisation hatte mehrere Bewerbungsschlüsse...halt so lange, wie sie noch Plätze haben kann man sich Bewerben!

Also habe ich eine Organisation herausgesucht...Youth For Understanding (oder auch kurz YFU) und mich beworben...allerdings war von meinen Eltern aus eine Bedingung: wenn ich mich bei einer "normalen" Organisation bewerbe, dann muss ich mich auch zusätzlich beim Deutschen Bundestag für ein Stipendium bewerben!(*huiuiuiuiui*)

Also habe ich das auch noch gemacht!

Um es kurz zu machen...da bin ich in der zweiten Runde rausgeflogen! (Hatte ich mir aber am Anfang schon gedacht! Aber immerhin bin ich bis in die zweite Runde gekommen...so die letzten 50 oder was das war!!!*auch* ein bisschen stolz auf mich*!!!*)

Na gut...irgendwann (ich glaube im Oktober letztes (mittlerweile vorletztes) Jahr (auf jeden Fall 2003!) hatte ich dann ein Auswahlgespräch bei YFU. Das war eigentlich mehr oder weniger locker...ich musste nach Köln fahren und dann war da eine Runde von – ich glaube – 4 anderen Schülern/Bewerbern und mir und wir haben uns auf Deutsch unterhalten...dann haben wir noch eine Problemsituation geschildert bekommen und wir sollten sagen, was wir in solch einer machen würden.

Dann war’s auch schon vorbei...“Ihr hört dann von uns!“

Kurz und gut...Im November oder Dezember oder was-weiß-ich-denn-wann habe ich dann eine Bestätigung bekommen...“Wir freuen uns dir mitteilen zu können, dass wir dir einen Platz in unserem Austauschprogramm in den USA anbieten können“
(Leider nicht in Kanada, wofür ich mich eigentlich an erster Stelle beworben hatte, aber das ist schon O.K.)

Wir haben dann natürlich gleich die Zusage weggeschickt, dass ich diesen Platz auch annehme!

Dann war erst einmal einige Zeit Ruhe und dann kamen Papiere und Papiere und Papiere und so weiter... Was die alles wissen wollten...und dann noch tausende Fotos machen und so weiter...

Aber auch das haben wir bewältigt...zwar manches ein wenig nach dem eigentlich geforderten Einsendeschluss abgeschickt...*hust*hust*aber*so*sind*wir*halt*

Dann kam irgendwann Post, dass Ende März eine Vorbereitungstagung (VBT) über 1 Woche stattfinden sollte und es Pflicht sei daran teilzunehmen...na klar doch...war auch ganz gut...wir hatten doch ne Menge Spass...*lol*

 

VBT!!!  (www.vbt2004.de.vu)

 

Wir waren erst in Düsseldorf in der Jugendherberge...hm...vielleicht 3 Stunden...und mussten einen *uaaaaaaaahhhhhhh* Englischtest machen... *HORROR* Naja...ich hatte recht gute Nachbarn...also...war eigentlich gar nicht so schlimm, nur, dass ich die meisten Vokabeln gar nicht kannte und so dann einige nicht wenige Aufgaben nicht erledigen konnte...aber am Ende des Testes meinte dann die eine Betreuerin: „Kreuz einfach irgendwas an...hast immer noch ne Chance von 1:5, dass es richtig ist...“ Hab ich dann auch gemacht...und anscheinend hab ich dann noch irgendwie bestanden, zumindest habe ich nie irgendwas gegenteiliges gehört...!

Nach besagtem Test sind wir dann zusammen mit einem Bus irgendwo ins Sauerland gefahren, wo wir dann in einer sehr netten Jugendherberge untergebracht waren. Wir haben viel gelernt und viel Fun gehabt und „Spirit“ bekommen!(auch wenn das nachher einige meiner Freunde aus Erzählungen nicht nachvollziehen konnten...)

Nach der Woche ging es dann mit dem Bus zurück nach Düsseldorf und dann wieder nach Hause...

 

Das Konsulat (Oder auch Visum) !

 

Dann waren auch schon die nächsten Papiere da zur Beantragung des Visums (was ja bekanntlich jeder braucht, der länger als 90 Tage irgendwo in der Fremde bleiben will)...da mussten wir auch wieder Fotos machen und Formulare ausfüllen (haha...wie lustig...wer bitte würde ernsthaft bei Fragen wie „Haben sie vor, einen Terroranschlag zu verüben?“ oder „Wollen Sie Waffen schmuggeln?“ Das Kästchen „JA“ ankreuzen???) und kurz und gut...von den ganzen Dingern haben wir ca. 20 % gebraucht...wenn überhaupt.

Dann hieß es wir müssten unbedingt zu einem persönlichen Interview nach Frankfurt ins Konsulat kommen...und ich wurde keine einzige Frage gefragt! Dazu hatten wir die Information, dass dieser Besuch auf dem Konsulat so 3 – 4 Stunden dauern werde, ich war exakt nach einer Dreiviertelstunde wieder draußen! Davon waren ca. 2 min. Bearbeitungszeit der Unterlagen (wenn überhaupt), der Rest war einfach nur rumstehen und warten bis man an der Reihe war! Das einzige mehr oder weniger interessante an diesem Besuch war, als man elektronisch Fingerabdrücke von uns genommen hat.

(Toll, und dafür steht man dann um 4 Uhr nachts auf und fährt um 5 Uhr los, die 400 km oder wieviel auch immer...!!!)

 

Warten...

 


Naja...dann war erst mal wieder nix...

Nur warten auf eine Gastfamilie...

Irgendwann kam dann eine Gebietseinteilung...Ich sollte ins Heartland-District kommen und am 12. August fliegen. Zum Heartland-District gehören die Staaten Wisconsin, Colorado, Kansas, Missouri, North Dakota, South Dakota, Iowa, Illinois, Minnesota und Nebraska.

Naja...das war ja schon mal was...

Also hieß es dann wieder warten und warten... aber das fiel mir relativ leicht, weil ich soviel zu tun hatte und einfach die Zeit, die ich noch zu Hause war, genießen wollte...

 

Eine Gastfamilie???

 

Irgendwann unmittelbar vor den Sommerferien bekamen wir einen Anruf von YFU, dass sie zwei Familien für mich zur Auswahl hatte...eine in Washington State und eine in Idaho. Das war dann nicht mehr Heartland District, sondern Western District und am nächsten Tag hatte ich dann den Brief mit der Gebietsänderung im Kasten.

Dann kam der letzte Schultag und nachdem ich dann nach einer ziemlich traurigen Verabschiedung von meinen Freunden in der Schule zu Hause war, war auch der Brief von YFU bei mir angelangt, in dem uns mitgeteilt wurde, dass meine Gastfamilie in Washington State, genauer gesagt, in Seattle wohne.

Am Abend musste ich dann mal meine Aufregung vergessen und in Amerika anrufen, weil es nur noch 2 und eine halbe Woche waren, bis ich fliegen sollte und ich von YFU nur die Postadresse mitgeteilt bekommen hatte und aber Kontakt per Email besser bzw. schneller ist! Ich telefonierte erst kurz mit dem Anrufbeantworter *grins* und dann mit meiner Gastmutter. Sie hörte sich total nett an und meinte, dass sie schon eine Email geschrieben habe und sie am Abend (also...an ihrem Abend, denn in Seattle sind es ja bekanntlich 9 Stunden nach uns) abschicken würde. Am nächsten Morgen (also jetzt wieder unser Morgen) hatte sie uns auch erreicht.

Naja...ich hatte also regelmäßigen Emailkontakt mit meiner Gastfamilie und auch kurzen ICQ Kontakt mit meiner Gastschwester Alyssa.

 

Gastgeschenke!?!

 

Dann hieß es irgendwie noch Gastgeschenke besorgen...(nach ziemlich langen Überlegungen und Rundfragen usw. habe ich mich dann entschlossen einen Bildband mit Erklärungen in verschiedenen Sprachen vom Niederrhein, ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel, eine CD vom Gospelchor, in dem meine Mutter singt ... und eine Menge Haribo und Milka mitzunehmen...)

 

Koffer packen!

 

...und Koffer packen.

Dieses stellte sich kurzfristig noch als Problem heraus, weil wir nämlich extra einen mega-großen-Superkoffer gekauft hatten, und nachher erst lasen, dass die Koffer (zwei durfte ich mitnehmen, jeder max. 32 kg schwer), wenn man die Breite plus die Höhe plus die Tiefe addiert –Angaben in cm- nicht größer als 158 cm sein durften...mein schöner Koffer aber auf ca. 190 cm kam! Also hieß es neuen Koffer kaufen und dann doch noch endlich packen! In der Nacht bevor ich flog, wurden wir damit dann auch gegen halb eins fertig!

 

Die Reise!

 

Meine Flugverbindungen:

Das war auch noch so ne Sache...ich sollte um 7:55 Uhr von Düsseldorf nach Frankfurt fliegen, um 13:20 Uhr von Frankfurt weiter nach Washington D.C., wo ich um 15:irgendwas Uhr ankommen sollte (also...alle Angaben sind Ortszeiten...die Zeitverschiebung von Frankfurt nach Washington D.C. beträgt 6 Stunden, also war der Flug irgendwas mit 8 Stunden lang  => *logisch*) – dann sollte ich um 19:00 Uhr von Washington D.C. weiter nach Chicago fliegen, dort um 20:irgendwas-nach-30 ankommen (plus zwei Stunden Zeitverschiebung) und um 21:35 oder so von da aus nach Seattle fliegen, wo ich um 23:49 (ca.) (plus 1 Stunde Zeitverschiebung) dann endlich wirklich landen sollte!

Nach einer Nacht komplett ohne Schlaf und noch irgendwelchen kurzen Abschiedsbesuchen, fange ich dann mal in Düsseldorf an: Ich sollte 2 ½ Stunden vor dem Flug da sein...war ich dann auch...na ja...fast...mit der ganzen Sippe dahin...*grins* Mama, Papa, kleiner Bruder und Oma...mein großer Bruder wollte eigentlich auch mit, ist dann aber nicht wirklich ausm Bett gekommen...*lach*typisch*...na ja...ging auch so...dann habe ich meine Tickets bekommen und so ein nettes Kärtchen, was ich mir um den Hals hängen sollte...und dann wollte mein Vater noch ein wenig „spazieren gehen“...also...im Flughafen...herumspazieren...dabei war mir schon nicht so ganz wohl, weil die meisten anderen schon weg waren...aber, na gut, die sollten auch grösstenteils einen Flug vor mir gehen.

Also...seltsamerweise wurde ich dann ausgerufen, obwohl noch ziemlich lange Zeit sein sollte, weil es gerade mal halb 7 oder so war...na ja...also laaaaaaaaaangsam...(wie das bei meiner Familie so üblich ist) mal zum Check In gehen...und weiter wurde ich ausgerufen... „Bitte schnellstmöglich zum Gate kommen“,„Sofort zum Gate kommen“ und so was...bestimmt 6 oder 7 mal...Ich habe mich ein wenig gewundert, von meiner Oma noch einen „Beschützer“ in die Hand gedrückt bekommen, alle noch mal umarmt, angefangen zu heulen, total aufgedreht gewesen, weiter geheult, noch mal alle umarmt und dann bin ich wirklich in den Check-In. Dort kam dann auch direkt eine Flughafenangestellte hergeeilt, hat mich "im Tiefflug" durchs Check-In gebracht, mir immer wieder gesagt, ich solle mich beeilen, man finge schon an meine Koffer zu suchen um sie wieder auszuräumen, und dann gesagt „Rennen Sie bis zu diesem und jenen Ausgang...dann immer durch den Gang und in die Maschine“.

Ich war komplett durch den Wind (aber jetzt ma echt, so hab ich mich selbst noch NIE gesehen!), kam in der Maschine an, fragt irgendwen, wohin wir denn überhaupt flögen und fing wieder an zu heulen! Nach der Antwort „Frankfurt“ wurde ich dann endlich ein wenig ruhiger; ich hatte dann irgendwie registriert, dass man mich in einen früheren Flug gesteckt hatte, warum auch immer...

also...in Frankfurt angekommen durfte ich mir dann mit vielen anderen die Zeit vertreiben...bis wir uns dann irgendwann zum nächsten Check-In wiedergetroffen haben (so ca. 3 Stunden spaeter). Und da wir ja alle auf dem Weg nach Amerika waren, gingen wir erst einmal bei McDonalds fruehstuecken *lol* !

Naja...wie auch immer...schließlich saßen wir  im nächsten Flieger nach Washington D.C.... Ich hab ja echt nix gegen fliegen, aber dieser Flug war absolut schrecklich... ich mein...ich hab entweder geschlafen, geheult (*uiuiuiuiui*), und n bisschen „Shrek 2“ geguckt...und definitiv zu viel Zeit gehabt! Naja...wir kamen dann 20 Minuten früher an als geplant, mussten aber ewig lange in einer Schlange stehen, weil wir irgendwas mit dem Einreisen und dem Visum und dem Verzollen regeln mussten. In der Schlange haben wir dann auch noch ein paar andere Deutsche getroffen (die allerdings auf dem Weg nach Hause waren) und mit denen war die Zeit dann so mehr oder weniger lustig...

Dann waren wir alle auch da durch und gingen weiter zu unserem Gate.

Dort war wieder nur warten und warten...angesagt... dann die Information, dass das Flugzeug 20 Minuten später fliegen werde...dann das Nachrechnen, ob wir unseren Anschlussflug noch bekommen...und dann die nächste Information, dass das Flugzeug nicht zwanzig, sondern 90 Minuten später fliegen würde...,die Gewissheit, dass wir unseren Anschlussflug verpassen würden, dass wir in Chicago übernachten müssten, erneutes Heulen bei mir...(mein Gott, wie war ich denn drauf??? Definitiv zu wenig Schlaf in den Tagen davor...*haha* zu wenig heisst innerhalb der letzten ca 50 Stunden gar keinen!!!) (*lol*) und warten...

Dann waren wir irgendwann doch im Flieger, aber ich habe weder vom Start, noch von der Landung etwas mitbekommen, weil ich eben einfach nur kolossal übermüdet war und nur noch geschlafen habe!

Dann kam die Ankunft in Chicago, halb schlafend sind wir durch Chicago gewandelt, haben auf einen Shuttle-Bus gewartet, der uns dann ins Hotel gefahren hat...(also...nur mit Handgepäck, weil ja die Koffer direkt weitergeleitet wurden), danach telefoniert, dass wir eine Nacht in Chicago bleiben muessten, Pizza gegessen...gut, die amerikanische Pizza(!)...und geschlafen...ca. 4 Stunden...dann aufstehen, ohne Frühstück zum Flughafen, da einen Apfel für fast einen Dollar fünfzig gekauft, und weiter warten...fliegen und dann ENDLICH...

 

...die Ankunft in Seattle!

 

Dort hatte dann das Flugzeug ein kleines Problem, insofern, dass die die Tuere nicht aufbekommen haben...*hihi*

Naja...also...schliesslich bin ich dann aber doch irgendwann in der Empfangshalle, oder wie auch immer das heisst, angekommen und da stand dann auch meine Gastfamilie schon bereit...

So ein bisschen lustig, meine "Schwester" hatte ein Schildchen um den Hals haengen, wo dann mein Name und "Herzlich Willkommen" und sowas alles draufstand...(*hihi*voll suess*) also gab es auch keine Schwierigkeiten mit dem erkennen...

Dann habe ich mein Gepaeck abgeholt und wir sind in mein Zuhause fuer dieses Jahr gefahren.

(Entschuldigung fuer die ae, oe und ue, weil die amerikanische Tastatur hat naemlich leider nix anderes...)

 

Eine Gastfamilie!!!

 

Meine Gastfamilie besteht aus 3, oder wenn mans genau nimmt aus 5 Lebewesen:

- Gastmutter Suzanne

- Gastvater Dale

- Gastschwester Alyssa

- Dackel Herrculles

- Dackel Sabreena

Sie schienen ziemlich nett zu sein...

Haben sich total gefreut, dass ich nu endlich da bin und so...

 

Dann ging es zum Auto... hab ich gedacht, aber das Gefaehrt vor dem wir gelandet sind, konnte man glaube ich nicht mehr als Auto bezeichnen... das war ein richtiger Truck (so heissen die hier, vielleicht nennt man die in Deutschland auch Pick-Up (von hier aus: schoene Gruesse an meinen PAPA!! *grins*)).

Die Autofahrt vom Flughafen weg war ziemlich interessant... ich meine, klar, wenn man das erste Mal in soner Stadt wie Seattle ist und die dann auch noch im Alltagstreiben sieht... schon Wahnsinn, hat mir aber gut gefallen!

Naja, dann, nach ca. 45 - 60 Minuten... (bin mir nicht mehr ganz sicher) sind wir am Haus angekommen.

Dort habe ich als erstes mal die Hunde (Herrculles und Sabreena), den Vater meiner Gastmutter und den "Freund" meiner Gastschwester kennengelernt; dann habe ich mein Zimmer gezeigt bekommen und meine Sachen ausgepackt.

Waehrenddessen waren dann schon wieder 2/3 der Familie weg, weil sie naemlich gerade mitten im Umzug waren und das andere Haus fertig bekommen wollten. Dann bin ich da auch mal gucken gewesen...das war ca. 30 m die Strasse hinunter... und dann habe ich erst mal kurz nach Hause telefoniert.

 

Das Wetter

 

Erst mal...bevor ich hier angekommen bin, haben alle, denen ich gesagt habe, dass ich nach Seattle gehe, mir gesagt, dass das ja ganz schoen sei, ich mir aber bloss ne Regenjacke mitnehmen soll...

Also habe ich eine neue Regenjacke gekauft und zusaetzlich einen neuen Regenschirm.

Als ich dann da war, hat die Sonne geschienen und es war tierisch warm. Ich habe gedacht, na gut, das kann ja sein, dass das heute so ein schoener Tag ist...

Nachdem ich dann ca. 7 Wochen hier war, kann ich sagen, das  es so ca. fuenf Mal geregnet hat. Ungefaehr 6 der 7 Wochen war der Himmel wolkenlos, die Sonne hat geschienen und ich konnte ohne Probleme mit T-Shirt und kurzer Hose herumlaufen (wenn denn das nicht sogar zu warm war!).

Selbst noch Anfang Oktober, waren hier ca. 20 - 25 Grad Celsius.*freu*

Mal schauen, wie es dann ueber den Winter wird! (Uebrigend habe ich gehoert, dass die Schule zumacht, wenn es schneit, hoffen wir also auf Schnee???)

 

Die Umgebung und unser Haus 

 

Unser Haus ist ganz ... niedlich...es steht in einem Military-Wohngebiet, zusammen mit noch ca. 40 anderen Haeusern, die alle gleich aussehen.

Zum Bau...die Haeuser sind hier ueberall (bis auf ein paar Ausnahmen vielleicht) aus Holz, allerdings nicht so Blockmaessig, sondern unser Haus sieht eher so aus wie eines der Bungalows, die man in Holland (Verzeihung...in den Niederlanden) fuer die Ferien mieten kann. Die haben genau 3 kleine Raeume, ein noch kleineres Badezimmer, eine noch viiieeel kleinere Art von Gaestetoilette, eine winzige Kueche und ein relativ grosses (!) Wohnzimmer (also...im Verhaeltnis ist es groß. Aber ganz nett.

Dann ist auch "nur" in den normalen Raeumen Teppich... (nicht wie in England, wo der sogar im Bad war...*hihi*) und ansonsten sieht das recht normal alles aus.

 

Die Umgebung hier ist eigentlich voll schoen...

Meine Familie wohnt in einem "Discovery Park", das heisst hier sind aussenherum praktisch nur Wiesen und Feldchen und Waelder und Bergchen...

Wenn ich ca. 3 Minuten zu Fuss gehe, bin ich direkt an einer Art Klippe, wo unter mir und vor mir gaaanz viel Wasser ist, und ich die Inselgrueppchen hier vor Seattles Westkueste und viele kleine Segelboetchen sehen kann...

Wenn ich dann noch ca. 10 Minuten weitergehe, bin ich direkt am Wasser...am "Strand"...allerdings ist die Stelle zum Schwimmen nicht geeignet, weil das Wasser ziemlich dreckig ist...*schade*.

Die naechste Bushaltestelle ist ca. 2 km von unserem Haus entfernt und von da faehrt ziemlich genau ein Bus pro Stunde in Richtung Sued/Suedost nach Downtown; nach 5 Uhr am Nachmittag faehrt dann noch ein Bus pro 90 Minuten.

Wenn man dann aber den Bus nimmt, dann ist man innerhalb von 10 Minuten in sowas, was man Vorstadt nennen koennte...da gibts dann auch grosse Supermaerkte und alles andere was man zum leben braucht kann man da bekommen...

Faehrt man mit dem Bus ca. eine knappe halbe Stunde (von der Startstelle), dann ist man in Downtown...

dem "Herzen" von Seattle..."da wo die grossen Haeuser sind..." UND...wo auch Tom Hanks durchgelaufen ist, beim Dreh von "Sleepless in Seattle".

Ich finde die Stadt ist soooooooooo schön!!! Es lohnt sich auf jeden Fall einmal dort zu sein, und wenn man dann da ist sollte man dann auch auf jeden Fall bleiben, bis es dunkel ist. Dann sind da ganz viele Lichter in den Baeumen und alles leuchtet...

 

Shopping?!

 

Als ich am Anfang hierher kam, habe ich einmal gesagt, ich wuerde gerne shoppen gehen und meine Gastmutter und meine Gastschwester haben mich in ein großes Kaufhaus mitgenommen, so aehnlich wie bei uns "real" oder so was...ich hatte dann schon Angst, dass das alles gewesen waere, bis ich dann einmal mit ner Freundin zur "Northgate Mall" gefahren bin. Das ist ca. 1/3 mal so groß wie das CentrO in Oberhausen, aber echt klasse.

Zu den Preisen kann ich aber nur sagen, dass ich hier nicht die Erfahrung gemacht habe, dass Klamotten so viiiel billiger sind als in Deutschland...ich denke eher es ist das Gegenteil, zumindest hier...das meiste ist echt teurer.

 

Die Schule!

 

Am 8. September hat hier dann die Schule angefangen. Meine High School heißt „INGRAHAM“ und hat irgendwas um die 1200 Schüler oder so... und ich mag sie wirklich gern!!! Das Wappen Ingrahams ist der RAM (der Widder)!

Während hier noch Ferien waren, musste ich mal dahin und Fächer für meinen Stundenplan wählen, der jetzt im Endeffekt so aussieht:

1.   Semester:

1.US History 11 A
2.Photography
3.Biology
4.Choir
5.Language Arts 11 A (= Englisch)
6.Math 2 A

 

2.   Semester

1.US History 11 B

2.Fashion Design / Salesmanship

3.Children Development

4.Choir

5.Language Arts 11 B

6.Math 3 B Honest


Der Stundenplan ist von Montags bis Freitags der gleiche, nur die Zeiten/Längen der Stunden ändern sich an Donnerstag- und Freitagen.

Die Lehrer hier sind eigentlich alle sehr nett; hier ist nicht so ein Lehrer-Schüler-Verhältnis wie in Deutschland, es ist eher lockerer, privater, freundschaftlicher...wie auch immer man das nennen will...

Ansonsten hat die Schule eine Menge „Spirit“...Immer wieder zwischendurch gibt es „Pep Assemblies“ bei denen dann die einzelnen Jahrgänge gegeneinander irgendwelche Spielchen machen, die RAM-Band und die Cheerleader auftreten und so weiter...

Auf meiner Schule habe ich dann auch sehr schnell Freunde gefunden...alle finden das immer total interessant, dass ich aus Deutschland komme und so...irgendwie ist hier jeder was Besonderes...auch wenn hier noch 5 andere deutsche (und soweit ich gehört habe insgesamt 11 japanische, mexikanische, finnische, dänische, französisch...) Austauschschüler sind.

 

Sport


Nach der Schule, die übrigens um Viertel nach zwei endet, beginnen dann die extracurricular activities – hauptsächlich Sport! Im Herbst habe ich Fussball gespielt, auch wenn sich das von meinen Freunden oder sogar Geschwistern wahrscheinlich keiner vorstellen kann...J, aber das hat echt mega Spaß gemacht! Anfang Februar ist die Winter Saison zu Ende gegangen; währenddessen war ich im Schwimmteam...das war auch ganz gut, aber der Mannschaftsgeist war beim Fussball größer und ich habe die Leute besser kennengelernt... 
Am 7. März fängt dann die Frühlingssaison an und ich denke, dass ich dann versuchen werde Softball (so was wie Baseball für Mädchen) zu spielen... das ist ja auf jeden Fall typisch amerikanisch und so... und ich bin ja hier um neue Sachen kennen zu lernen...

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